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Jobsuche

Auch bei der Jobsuche können wir auf berufserfahrene Experten/-innen zurückgreifen. Als ersten guten Ansprechpartner für eine Orientierung und frühzeitige Profilbildung Ihres Neigungs-, Leistungs- und Kompetenzspektrums empfehlen wir aber natürlich die Dozenten/-innen in Ihrem Studiengang. Tut sich hier nichts, können Sie die Fachschaften, Hochschulteams und uns ansprechen, ob es nicht zu einer Veranstaltung für mehrere Studierende im Hauptstudium oder aber sogar zu einem individuellen Coaching kommen kann. Für letzteres ist allerdings eine Mitgliedschaft Voraussetzung.

Sie brauchen für die Jobsuche ein „gesundes“ Selbstbewusstsein, indem Sie über Ihre Neigungen, Leistungen und Kompetenzen Bilanz ziehen und sich über Ihre Ausgangsposition „objektiv“ informieren. Konkret: Hören Sie nicht auf die Stimmen, die unserer Profession immer noch unterstellen, dass Sie keinen Job finden. Hier die wichtigsten abgesicherten Informationen zum Berufsverbleib: „... in der Frage der Platzierung der Diplom-Pädagoginnen auf dem Arbeitsmarkt konnten einige wichtige Thesen der Berufsverbleibsforschung in der Tendenz bestätigt bzw. konkretiert und differenziert werden, wie die der gelingenden Einmündung in den Beruf, einer verhältnismäßig geringen Arbeitslosenquote und einer durchaus unterschiedlichen Ausgestaltung der Arbeitsverhältnisse in den verschiedenen Arbeitsfeldern“ (Rauschenbach u.a. 2002, S. 107 f.). Demnach sind die Arbeitsfelder, in denen sich Diplom-Pädagogen/-innen nach dem Studium befinden (nach Häufigkeit geordnet):

  • Soziale Arbeit
  • Gesundheitswesen/Rehabilitation
  • Erwachsenenbildung/Weiterbildung
  • Pädagogische Arbeitsfelder in Wirtschaft und Dienstleistung (z.B. Personalentwicklerin)
  • Arbeitsfelder in Wirtschaft und Dienstleistung (z.B. im Bereich Werbung/Marketing).
  • Forschung/Wissenschaft

Sie sehen, Sie werden als Experten/-innen für soziale, lehr- und Lern-Arbeit in unserer Gesellschaft gebraucht. Dabei müssen Sie sich nicht ausschließlich im Bildungs- und Sozialbereich bewerben (Job-börse der DGfE), sondern können Ihren Traumberuf auch in anderen Branchen finden, bzw. sich ihn erschaffen. Scheuen Sie sich auch nicht auf sog. Recruitingmessen zu gehen, auch wenn dort Dipl. Päd.’s nicht explizit angesprochen werden. Wir hatten den Fall, dass eine Dipl.-Pädagogin mit dem Schwerpunkt Sprachheilpädagogik auf solch einer Veranstaltung bei einer Beraterfirma angestellt wurde. Während unserer Jahrestagungen können Sie Berufserfahrene kennenlernen (siehe Net-Paed) und auch Trends und „neue“ Arbeitsfelder für Diplom- und Magister- Pädagogen/-innen kennenlernen (z.B. E-Learning, Lernberatung).

Quelle:
Rauschenbach, T./Huber, A./Kleifgen, B./Züchner, I. u.a. (2002): Diplom-Pädagoginnen auf dem Arbeitsmarkt. Erste Befunde einer bundesweiten Verbleibsuntersuchung. In Merkens, H./Rauschenbach, T./Weishaupt, H. (Hg.), Datenreport Erziehungwissenschaft 2 – Ergänzende Analysen. Opladen, S. 75-112.

Die Empfehlung:
Krüger, H.-H./Rauschenbach, T. u.a. (2003): Diplom-Pädagogen in Deutschland. Survey 2001. Weinheim/München
Otto, H.-U./Rauschenbach, Th./Vogel, P. (2002; Hrsg.): Erziehungswissenschaft: Professionalität und Kompetenz. Opladen

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